Hallo ihr Lieben 

Heute stellen wir euch die tolle Seite von Sarah Hanstein vor 

1. Woher kommst du und wie bist du zum lesen gekommen?
– Ich bin gebürtige Mannheimerin und lebe heute noch dort, obwohl ich aufgrund meiner Allergie viel lieber gen Meer leben würde.
Zum Lesen bin ich schon sehr früh gekommen. Ich war noch im Kindergarten gewesen und mich haben Bücher schon dort um ein vielfaches mehr interessiert, als mit anderen etwas zu spielen oder zu unternehmen. Mein allererster Roman – Momo von Michael Ende – las ich, als die meisten anderen aus der Klasse kaum ihren eigenen Namen schreiben konnten. Davor las ich nur die typischen Kinderbücher mit vielen Bildern **grins** Und danach kam viele Jahre lang die für Mädchen typische Pferdezeit, in dieser meine Mutter mich in einem Buchclub anmeldete, der jeden Monat ein Paket mit 2 – 3 Pferdebüchern zu mir schickte. Mein allererster Roman jedoch an sich, der nichts mit Kinderbuch oder Pferden zu tun hatte, war der erste Band von Seductio, den Regina Meißner damals noch auf der Plattform BookRix stehen hatte. Danach erst hat es so langsam angefangen, dass ich die Bücher lese, die ich heute lese. Endgültig weg von den Kinder- und Pferdebüchern kam ich dann mit 18 Jahren, als ich zu Weihnachten „Die Dreizehnte Fee“ von Julia Adrian las.

2. Wer steckt hinter eurem Blog nur ihr oder mehrere Personen (wenn ihr wollt, Alter, Beruf, Hobbies, was euch so einfällt)
– Mein Blog ist der Federdrache ( https://federdrache.wixsite.com/blog

https://www.facebook.com/federdrache/ ) und zurzeit stecke nur ich selbst dahinter. Ich stelle mich gerne einmal vor:
Mein Name ist Sarah, ich bin junge 20 Jahre alt und zurzeit in einer regelrechten Selbstfindungsphase. Einen Beruf übe ich noch nicht aus, da ich zurzeit meinen Realschulabschluss nachhole. Allerdings ist es ein großer Wunsch von mir, direkt danach eine Ausbildung zur Buchhändlerin zu machen und vielleicht den einen oder anderen Euro durch mein Buch dazu zu verdienen, an dem ich zurzeit schreibe. Sagen, dass ich davon leben will, kann ich immer noch, wenn ich mein Debüt veröffentlicht habe und es bei der Leserschaft gut ankommt **grins**
Damit kommen wir auch schon zu den Hobbys, die folgendermaßen aussehen: Bücher, Bücher, noch mehr Bücher. Außer „im Wald spazieren gehen“ gehört zu den Hobbys dazu,dann natürlich auch das. Ansonsten schaue ich ab und an auch sehr gerne einen Disneyfilm an. Aber in der meisten Zeit lese ich, kümmere mich um meinen Blog oder schreibe an meinem Buch, das ich irgendwann einmal veröffentlichen möchte. Mein Leben ist also sehr buchig – gibt es das Wort überhaupt ?? **lach**

3. Was hat dir die Motivation gegeben, zu bloggen?
– Rezensionen verfasst habe ich ja schon seit ich „Die Dreizehnte Fee“ gelesen habe, wenn auch nur auf Plattformen wie Lovelybooks und das wahrscheinlich höchst professionell – NICHT. Und es gab auch nicht wirklich DIE Motivation, dich mich schlussendlich zum bloggen geführt hat, sondern der Wunsch nach einem eigenem Blog, den ich erst einmal nie angefangen habe, aus Angst nicht gemocht zu werden oder Kritik zu ernten und einer Phase voller Langeweile und Depression, aus der ich irgendwie einen Ausweg suchte und kurzerhand auf Facebook eine Seite erstellte, die ich Federdrache nannte. So viel zur Geschichte der Entstehung des Federdrachens **grins**

4. was motiviert dich persönlich?
– mich persönlich motiviert es unheimlich, wenn ich sehe, dass meine Ideen gut bei den anderen ankommen oder ich höre, dass anderen das gefällt, was ich auf die Beine stelle und tue. Je mehr Interesse an den Dingen gezeigt wird, die ich tue, desto motivierter bin ich.

5. Wenn du dich mit 3 Eigenschaften beschreiben solltest, welche wären es?
– dickköpfig, immer mit dem Kopf durch die Wand, … ich glaube ich fasse es als rebellisch zusammen. Neben meiner rebellischen Seite bin ich aber auch hilfsbereit und (laut Aussage anderer) ganz lieb und schüchtern. Also Rebellin wenn ich alle kenne, schüchtern wenn ich keinen kenne. Aber lieb rebellisch **grins** Mmh … ich glaube das waren mehr als drei Eigenschaften.

6. Hast du DAS eine Lieblingsbuch?
Ja das habe ich und es handelt sich dabei um „Solange die Hoffnung uns gehört“ von Linda Winterberg. Noch nie hat es ein Buch gegeben, dass mich mehr berührt, zerstört und zum Weinen gebracht hat als dieses. Ich kann es jedem ans Herz legen, der auch nur ansatzweise in die Überlegung kommt einen historischen Roman zu lesen. Meine Rezension dazu findet ihr hier: http://bit.ly/2sCmhLu

7. Wenn du einmal in die Rolle eines Buch-Protagonisten (f/m) schlüpfen dürftet, welcher wäre es?
Ich würde sehr gerne einmal in die Rolle der Feenprinzessin Meghan aus „Plötzlich Fee“ von Julie Kagawa schlüpfen, da ich ein großer Feenfan bin. Auch wenn die Feen dort nicht gerade als Engel bezeichnet werden können **grins**

8. Über welches Buch sollte mal ein Film gedreht oder neu mit einer besseren Inszenierung verfilmt werden?
– Ich selbst bin ja der Meinung, dass ein Buch nicht verfilmt werden sollte, da ein Film nur im seltenstem falle einem Buch gerecht wird. Früher sah ich das noch anders, aber inzwischen denke ich genau so darüber. Klingt hart, aber ist nun mal meine Meinung und das ist sicherlich nicht böse gemeint.

9. Warum bloggst du?

Die herzzerreißende Geschichte … wartet mal … „Leute, ich habe gesagt dramatische Musik, DRAMATISCH!!!“ … So bin wieder da. Also die herzzerreißende Geschichte der Entstehung meines Blogs, habe ich euch ja schon erzählt … na gut, dann eben nicht herzzerreißend … ja, ja, ich komme zurück zum eigentlichen Punkt.
Ich blogge nicht nur, weil ich damit meine Leidenschaft mit anderen teile, sondern auch, weil mir die Arbeit an meinem Blog unheimlich viel Kraft gibt, die zu Beginn des Jahres glaubte, verloren zu haben.

10. Was war dein schönstes Blog-Erlebnis bisher?
Diesen Sommer ging es mir sehr viele Wochen lang nicht gut, gesundheitlich wie psychisch. Und in dieser Zeit habe ich mich sehr stark zurück gezogen, habe immer weniger gelesen, immer weniger für meinen Blog getan, bis es auf meiner Facebookseite für längere Zeit zum absoluten Stillstand kam. Sehr außergewöhnlich, da ich mich normalerweise immer täglich rein meldete und sei es nur, dass ich allen einen wunderschönen guten Morgen wünsche, wenn an einem Tag nichts neues zu berichten gab. Als ich mich nach einer Woche zum ersten Mal wieder in Facebook einloggte, erwarteten mich auf meiner Seite einige Nachrichten, in denen meiner Leser mich fragten, ob etwas passiert sein und ob es irgendetwas gibt, dass sie für mich tun können. Und unter meinem ersten Post den ich nach einer Woche schrieb, fand ich nach nur kurzer Zeit Kommentare wieder wie: „Ich habe dich und deine Beiträge schon vermisst.“ „Schön, dass du wieder da bist.“
Meine Followerzahl ist in der Zeit gesunken, doch meine aktivsten waren alle noch da, haben Unterstützung angeboten und ein offenes Ohr für mich gehabt. Und so etwas werde ich wohl nie vergessen. Es ist mein schönstes Blog – Erlebnis, weil ich zum ersten Mal seit Jahren wieder das Gefühl vermittelt bekam, dass mir jemand wirklich zur Seite steht und mich unterstützt. Mit ein paar habe ich seither einen sehr eng stehenden Kontakt, mit einer sogar durch Brieffreundschaft. All das hat mir wahnsinnig viel Kraft gegeben aus meinem tiefen Loch zu kommen und weiterzukämpfen. Und daran halte ich jeden Tag fest.

11. Welchem Blog/ Facebookseiten folgst du selbst ?
Meine Hauptbesuche finden auf den Blogs „Biancas Bücherhimmel“ „Noras Bücherkiste“ „ZeilenZauber“ „Reading Dragonlady“ „Aus dem Leben einer Büchersüchtigen“ „Trimagie“ und seit kurzem auch auf „Kati‘s Fairyland“ statt. Zu der Gruppe der Autoren, denen ich folge gehören unter anderem „Regina Meißner“ „Helena Gäßler“ „Maria W. Peter“ „I. Reen Bow“ und „Danara DeVries“ und „Nica Stevens“

12. EBooks oder Taschenbücher ?
Ganz klar Taschenbücher. Ebooks sind zwar praktischer, doch ich liebe es etwas in der Hand zu haben, das Rascheln der Seiten zu hören und den Duft der Seiten in mich aufzusaugen. Selbst wenn ich dafür im Urlaub eine Tasche mehr mitschleppen muss. Doch selbstverständlich lese ich auch eBooks ( bekomme zu Weihnachten sogar meinen ersten eBook – Reader geschenkt – Freude pur 😀 ). Schließlich kann ich die Autoren verstehen, dass sie aufgrund der Kosten lieber eBooks als Leseexemplare rausgeben als das herkömmliche Print.

13. Seit wann gibt es die Seite und wie ist es dazu gekommen?
Meine Seite gibt es seit dem 2. Mai 2017 <3 Sie gehört also noch zu der recht jungen Generation an und wie es dazu gekommen ist ? Mmh, gab es die Frage nicht irgendwie schon einmal? Ich verweise einfach mal auf Frage 3, da habe diesbezüglich glaube ich schon alles erwähnt.
Allerdings könnte ich – auch wenn es nicht gefragt – an dieser Stelle noch meine aktuellen Projekte und Ideen vorstellen, die ich im Laufe der letzten Monate umgesetzt habe.
Mir ist es auf meinem Blog sehr wichtig, dass nicht nur ich rede, sondern auch meine Leser und da diese bei „normalen“ Beiträgen meist einfach nur so kommentieren, habe ich den #themenfreitag (vorher #themendonnerstag) ins Leben gerufen. Zwischen Anfang und Mitte der Woche, stelle ich meinen Lesern eine Frage zu einem Thema (zum Buch, Autor, Blog, …), dass diese selbst vorschlagen und anschließend beantworten. Mir ist aufgefallen, dass meine Leser bei diesen Beiträgen auch viel mehr untereinander kommunizieren als bei anderen. Nicht selten erlebe ich es, dass bei einer Antwort auf die Frage auch Bezug auf die Antwort eines anderen genommen wird. Und das freut mich wahnsinnig, weil es gerade das war, was ich erreichen wollte: Regelmäßige Kommunikation und Kontakt zu verschiedenen Lesern meines Blogs.
Zum #themenfreitag leite ich zurzeit auch das im Sommer entstandene Projekt „Federdrachen feiert Weihnachten“, bei dem ich 22 Blogger und Autoren zusammengetrommelt habe um mit ihnen einen Adventskalender zu gestalten, bei dem wir alle uns nicht nur auf das materielle selbst festlegen, sondern auch um die Liebe, die wir dort reinstecken, da wir die Sachen darin alle selbst machen, ehe wir das ganze am 24. mit Bücherpaketen abschließen. Bei diesem Projekt war es mir wichtig, am Ende Einzigartigkeit und Liebe zu verschenken, anstatt nur Bücher und vor allem auch denjenigen die Chance zu geben, seinen Lesern etwas zu Weihnachten zu schenken, wenn der Geldbeutel leicht oder gar leer ist.

14. Welche Genres finde ich auf deiner/eurer Seite
Anfangs habe ich mich auf die Genre „Fantasy festgelegt, bis ich von Maria W. Peter ein Rezensionsexemplar ihres historischen Romans „Die Festung am Rhein“ erhalten habe. Seither war ich auch relativ offen für das Rezensieren dieser Genre. Der Roman „Solange die Hoffnung uns gehört“ von Linda Winterberg, der es sogar auf meiner Highlightsliste 2017 landete, hat dazu geführt, dass ich „Historische Romane“ zu meiner Hauptgenre mitaufnahm.
Vereinzelt lese ich auch mal aus einem anderem Genre, aber das sind tatsächlich nur Ausnahmefälle.

15. Hast du Lieblingsgenres oder Autoren ?
Meine Lieblingsgenren sind denke ich ganz leicht aus der 14. Frage zu entnehmen. Tatsächlich gehört Fantasy seit meinem 18. Lebensjahr zu meiner Nummer 1. Doch seit „Solange die Hoffnung uns gehört“ habe ich auch Historische Romane in mein Herz eingeschlossen.

16. Planst du/ihr die Beiträge im Voraus oder postest du/ihr spontan?
– Das kommt ganz darauf an, wie die Frage gemeint ist. Wenn es um das Planen von Beiträgen auf Facebook und meinen Blog geht, die sich zu einer festgelegten Zeit selbst veröffentlichen, dann eher nein, da dies in den meisten Fällen nicht wirklich so klappt wie ich es will und mir schon aufgefallen ist, dass geplante Beiträge, nicht eine solche Reichweite erreichen, wie „sofort veröffentlichte“ Beiträge.

17. Wieviel Zeit investierst du/ihr in die Seite/Blog? Und bleibt da überhaupt noch Zeit zum Lesen?
Da es ein Buchblog ist, wäre es schlimm, wenn ich nicht mehr zum Lesen kommen würde. Schließlich lebt mein Blog davon, dass ich lese **lach**
Wie viel Zeit ich jedoch invitiere, kommt immer ganz darauf an, welcher Wochentag ist und was für mich ansteht. So gibt es Tage an denen gar nichts zu tun ist und ich es mir sogar leisten kann etwas komplett anderes zu tun, als Lesen und Schreiben. Dann gibt es die Tage, an denen ich mir wünsche, dass der Tag mehr als 24 Stunden hat. Gerade vor der Buchmesse hatte ich viel zu tun und ich war mit einem Kaffee (was schon was heißen muss, da ich sonst nie Kaffee trinke) an meinem Laptop gesessen und habe mir die Finger wund getippt. Oder ich hatte das Handy vor der Nase um Rezensionsexemplare weiterzulesen. Ich denke mir aber, dass es nach der Buchmesse wieder ganz ruhig wird und ich auch mal wieder für einen Tag wieder den Wald durchkämmen kann.

18. Hast du/ihr irgendwelche Rituale/Macken beim Lesen?
Wenn „im Bett liegen“ ein Ritual ist, dann ja **grins** Ansonsten nein. Ich leg mich immer aufs Bett, schlag das Buch auf und fange an zu lesen.

19. Hast du/ihr etwas, was ihr in Büchern überhaupt nicht leiden könnt?
Ich kann es nicht leiden, wenn es in einem Buch nichts anderes zu lesen gibt als ein Klischee, dass auf ein anderes Klischee folgt. Es ist in Ordnung, wenn Klischees auftreten, allerdings sollte es in einem gesundem Maße sein und verbunden mit neuen und einzigartigen Ideen.

20. Möchtest du den Autoren und Lesern dieses Interviews noch etwas sagen?
Ich möchte euch allen eines mit auf den Weg geben: Wenn ihr einen Traum habt, dann gebt diesen niemals auf. Durchschreitet jede Tür, hinter der eine Chance liegt diesem näher zu kommen. Und wenn jemand kommt und denkt euch Steine in den Weg legen zu können und euch die Tür vor der Nase zu schlagen zu wollen, dann klettert über diese Steine, die euch wie Berge erscheinen und tretet diese Tür ein. Denn wenn euer Traum, auch wirklich ein Traum ist, dann müsst ihr darum kämpfen, ganz gleich wie schwer es ist. Lasst euch von niemandem einreden, dass ihr es nicht schaffen könntet. Denn ihr wisst es besser als jeder andere Mensch auf dieser Welt – weil ihr euch am Besten kennt. Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.

Vielen lieben Dank

LG